KOMPETENZNETZ für das ALTER

KOMPETENZNETZ für das ALTER

Ansprechpartner:
Sprecher des Arbeitsausschusses Dr.-Ing. Hans-Ulrich Litzner
Adresse:
Drohnenstieg 2
14195  Berlin
Internet:
Organisationsform

Akteursgruppe: 
Netzwerke
Inhaltliche Ziele

Inhaltliche Ziele / Kurzbeschreibung: 

Der Arbeitsausschuss hat Modelllösungen für den barrierefreien Umbau im Bestand erarbeitet und berät bei der Planung und Durchführung von Bauvorhaben. Er hat zudem die Aufgabe, die gesetzlichen Vorgaben kritisch zu beobachten und durch konkrete Schritte zu begleiten, um Investoren vom neuen Markt zu überzeugen und um - als letzte Stufe - klare Zuständigkeiten auf der Bundes-, Landes- und Kommunalebene zu erwirken.

Unter Beteiligung von Vertretern der Altenselbsthilfe sollen Lösungen dafür erarbeitet und für deren Umsetzung geworben werden, die aufzeigen, wie einerseits bei künftigem Neubau von Wohnungen und derem Umfeld Barrierefreiheit soweit wie irgend möglich erreicht werden kann. Andererseits soll für den Umbau im (häufig in hoher Zahl leer stehenden) Bestand ebenfalls aufgezeigt werden, wie eine finanziell verkraftbare Form der Barrierefreiheit erreicht werden kann - hierfür wurden Musterlösungen erarbeitet.

Zielgruppe: 
Wohnungsbaugesellschaften Bauunternehmen Bauhandwerksbetriebe Eigenhausbesitzer Wohnungseigentümer Initiativen älterer Menschen für gemeinsames Wohnen
Aktivitäten: 
Veranstaltungen zur Vorstellung der bisherigen Arbeitsergebnisse
Räumlicher Wikungskreis: 
insbesondere Berlin und Brandenburg
Geschichte: 
Auf Betreiben der Gründerin und Vorsitzenden des Sozialwerk Berlin e.V., Frau Käte Tresenreuter, hat der Arbeitskreis "Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin" über das Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften der Berliner Hochschulmedizin (FU & TU) im Juni 2003 bei der Bundesregierung (BMFSFJ) den Antrag auf finanzielle Förderung der Einrichtung einer Geschäftsstelle "Kompetenznetz für das Alter" gestellt. Schwerpunktmäßig sollte mit dem Modellprojekt die Kooperation zwischen Forschung, Lehre, Praxis und Altenselbsthilfe belebt und allseitig nutzbar gemacht werden. Das BMFSFJ stimmte diesem Antrag noch im Herbst 2003 zu, sodass das Modellprojekt mit einer Auftaktveranstaltung am 24. 01. 2004 starten konnte. Im Laufe des Jahres 2004 hatte der Arbeitsausschuss "Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter" in einer Arbeitsgruppe Fragen zur Berliner Bauordnung - insbesondere zum Thema Barrierefreiheit - überprüft und festgestellt, dass auf diesem Gebiet zahlreiche Fragen zu erörtern sind, was in einem gesonderten Arbeitsausschuss geschehen sollte. In Absprache mit der Initiatorin, Frau Käte Tresenreuter, wurde deshalb zu Beginn des Jahres 2005 der Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter" eingesetzt. Der Arbeitsausschuss legte zum Ende des Jahres 2005 einen Zwischenbericht über seine bis dahin erarbeiteten Ergebnisse vor, die Bestandteil des dem BMFSFJ vorgelegten Berichts wurden. Nach Abschluss des vom BMFSFJ finanzierten Modellprojektes im Februar 2006 beschloss der Arbeitsausschuss, ohne die Unterstützung der Geschäftsstelle unter dem "Dach" des Sozialwerk Berlin weiter zu arbeiten und wird künftig seine Arbeitsergebnisse und seine Hilfe jedem, der es wünscht, zur Verfügung stellen.