Wem gehört der Boden?
Klimawandel und Wasserknappheit sind in allerMunde. Dass auch das Umweltmedium Boden in einer tiefen Krise steckt, ist hauptsächlich ein Thema für Eingeweihte. Im Boden und dem eingeschränkten Zugang zu ihm liegen zentrale Herausforderungen der Biodiversität, der Ernährung, aber auch der Stadtentwicklung und des Wohnens. Liegt eine Lösung der internationalen Bodenkrise darin, Boden alsGemeingut zu betrachten und den Zugang zu ihm entsprechend zu regeln? Welche praxistauglichen Ansätze einer gemeinwohlorientierten Bodennutzung gibt es? Die Tagung anlässlich des 10jährigen Bestehens der Stiftung trias betrachtet den Boden als Gemeingut. Die sog. „ Co mmo n s “ , gewinnen im Zeitalter von Peak-Oil, PeakWater und Peak-Rohstoffe an Bedeutung. Der Umgang mit und derZugang zum Boden ist ein zutiefst politisches Thema und verdient mehr Beachtung. Mit profunden Referenten aus dem Bereich Stadtentwicklung, Naturschutz und Politik wird nicht nur eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema gesucht, sondern auch der Bogen zu Praxisbeispielen geschlagen. Die Stiftung trias fördert seit 10 Jahren die Entwicklung in den Bereichen gemeinschaftliches Wohnen, verantwortlicher Umgang mit Boden und ökologisches Bauen. Die HEINRICH BÖLL STIFTUNG engagiert sich ebenfalls seit Jahren für einen zukunftsfähigen Umgang mit Gemeingütern.






