Solidaritätsfonds für Berliner und Brandenburger Hausprojekte gegründet
Am 20.11.2007 wurde der Solidaritätsfonds Berliner und Brandenburger Hausprojekte gegründet. Im Text werden die zentralen Ideen und die Arbeitsweise des Solidaritätsfonds erläutert. Spätestens seit der öffentlichen Präsentation der Idee am 21.09.2007 wird der Solidaritätsfonds Berliner und Brandenburger Hausprojekte in der Szene gemeinschaftlicher Wohnprojekte viel diskutiert und besonders bei Initiativen, die Neugründungen von Wohnprojekten anstreben, sehnlich erwartet. Nach dem einstimmigen Beschluss über die Aufnahme der Tätigkeit beginnt nun die Einzahlung der Fördergelder. Auf der nächsten Versammlung im Frühjahr 2008 sollen erste Förderungen beschlossen werden. Im folgenden ein kleiner Überblick über die Arbeitsweise des Solidaritätsfonds: Was ist der Solidaritätsfonds Berliner und Brandenburger Hausprojekte? Der Solidaritätsfonds ist eine weltanschaulich, politisch und organisatorisch ungebundene Gruppe von Hausprojekten, Genossenschaften und Förderern, die das Ziel haben gemeinsam Hausprojekte in Berlin und Brandenburg zu unterstützen. Was ist das Ziel des Solidaritätsfonds? Der Solidaritätsfonds unterstützt Hausprojekte in Berlin und Brandenburg nach dem Prinzip der gegenseitigen finanziellen Hilfe. Jedes gebende Projekt hat die Möglichkeit sich durch den Fonds unterstützen zu lassen. Jedes Projekt, das Hilfe erhält verpflichtet sich zur Unterstützung des Fonds. Es werden keine verlorenen Zuschüsse gegeben. Wer wird gefördert? Gemeinschaftliche, demokratische, langfristig gesicherte Wohnprojekte mit alten und jungen Leuten aller Nationalitäten mit sozialem und politischem Engagement. Die Projekte sollten Wirkung im Stadtteil entfalten, also Projektflächen bieten, ggf. Arbeitsplätze schaffen, nachbarschaftliche Aktivitäten unterstützen oder Beispiel für neue Wohnformen sein. Die Gebäude die entstehen, sollten ökologisch gut durchdacht sein, barrierefrei und ansprechende Architektur bieten. Wie arbeitet der Solidaritätsfonds? Der Solidaritätsfonds arbeitet ehrenamtlich. Er vermittelt Förderdarlehen und Anlagemöglichkeiten bei Banken, die für Hausprojekte besondere Konditionen bereitstellen. Er stellt Kontakte zwischen Mitgliedern her, die sich gegenseitig Bürgschaften zur Verfügung stellen wollen. Er arbeitet mit gemeinnützigen Stiftungen zusammen, die in der Lage sind Schenkungen und Spenden entgegenzunehmen und für die Unterstützung von Hausprojekten einzusetzen. Der Fonds selbst verwaltet keine eigenen Mittel. Wie wird im Solidaritätsfonds entschieden? Der Solidaritätsfonds setzt sich zusammen aus den Hausprojekten und den Förderern des Fonds. Jedes beteiligte Hausprojekt hat das Recht an der Fondsversammlung (zweimal jährlich) teilzunehmen. Die Fondsversammlung wählt 3 bis 5 SprecherInnen. Die SprecherInnen entscheiden über die Unterstützung von Projekten nach dem abgestimmten Kriterienkatalog der Fondsversammlung, laden zu den Fondsversammlungen ein, pflegen die Kontakte zu den Banken und Stiftungen und betreiben die Webseiten. Wie erreiche ich den Solidaritätsfonds? Eine Webseite für den Solidaritätsfonds ist im Aufbau, Kontaktadressen werden in Bälde veröffentlicht. Vorerst wenden Sie sich bitte per e-mail an Jörg Mauer (mauer@eidos-consult.de).






