Wäschewaschen und Trocknen
Auf der Suche nach einer passenden Baugemeinschaft in Berlin bin ich auf viele interessante Projekte gestoßen. Da hat man an fast alles gedacht:
Immer an den Carport oder sogar an die Tiefgarage, bei Autohassern natürlich an das Fahrradloft und an das Autoverbot. Ganz allgemein an viele Sachen, die mir auch gefallen wie Gemein-schaftsgarten, Gemeinschaftsraum und Gemeinschaftsgarten. Meinetwegen kann es auch noch eine Gemeinschaftssauna, ein Schwimmbecken und ein Fitneßraum mit professionellen Geräten sein, um dessen Fertigstellung ich mich kümmern würde.
Wie aber kommt es, daß die notwendige Hausarbeit des Wäschewaschens in ansonsten schlauen Architekturentwürfen entweder völlig übergangen oder schlecht gelöst wird? Wie lösen denn die Architekten in ihrem Haus oder in ihrer Wohnung diese Hausarbeit?
Wollen die Bauherren (die Baufrauen) tatsächlich weiterhin (und zwar jeder für sich) im Bad einen Anschluß für die Waschmaschine und dann die Klamotten entweder in den Tumbler packen oder das alles dann (wie gemütlich!) im Bad, im Salon oder auf dem Balkon trocknen lassen??? Was für ein ökologischer Unsinn, was für eine Vergeudung an überflüssigen Maschinen, was für eine überflüssige Vergeudung von Platz! Wer einen Trockenraum mit 2 professionellen großen Waschmaschinen auch für eine sinnvolle Einrichtung hält, der möge sich bitte bei mir melden. Momentan wohne ich noch in der Schweiz an zwei verschiedenen Orten und ich kann sagen, daß das Organisatorische im Alltag überhaupt kein Problem darstellt - ich berichte hier unter anderem von 15 Wohneinheiten und einer Gemeinschaftswaschküche!
Ich möchte nicht in einer zukünftigen Gemeinschaftsanlage, deren Kosten ich anteilig zu tragen habe, ausgerechnet auf diese sinnvolle und komfortable Einrichtung verzichten. Ich bin sicher, daß ich hier offene Türen einrenne - vielleicht beim einen oder anderen erst nach etwas Nachdenken. Für mich ist die Einrichtung eines großzügig konzipierten Abstellplatzes für Fahrräder und die Einrichtung einer Waschküche auf der Prioritätenliste ganz oben.
Ich möchte nicht in einer zukünftigen Gemeinschaftsanlage, deren Kosten ich anteilig zu tragen habe, ausgerechnet auf diese sinnvolle und komfortable Einrichtung verzichten. Ich bin sicher, daß ich hier offene Türen einrenne - vielleicht beim einen oder anderen erst nach etwas Nachdenken. Für mich ist die Einrichtung eines großzügig konzipierten Abstellplatzes für Fahrräder und die Einrichtung einer Waschküche auf der Prioritätenliste ganz oben.
Wer sich meinen Gedanken anschließen und mitmachen will, der möge sich bitte bei mir melden. Ich bin noch auf der Suche, solange diese Mitteilung zu lesen sein wird.






