Wir bekommen Nachwuchs und müssen umdenken
Ein Blick durch unsere Wohnung sagt uns, hier muss sich etwas verändern. Bisher haben wir so
gewohnt, wie es sich gerade ergeben hat. Die erstbeste Wohnung war bisher gut genug, wenn der
Preis stimmte und wir keine weiten Wege hatten. Die erste Zeit wird es wohl noch gehen, aber
spätestens, wenn ES krabbeln kann, brauchen wir eine andere Wohnung.
Tom schlägt vor: Wir machen es wie mit den Vornamen, jeder hört sich um und trägt
Wohnungsangebote zusammen. Schnell merken wir, dass wir uns noch nicht so sicher sind,
wonach wir überhaupt suchen. Selbst das Angebot an unterschiedlichen Wohnformen ist riesig.
Der Klassiker ist das Wohnen im Einfamilienhaus auf dem Lande, vor den Toren einer größeren
Stadt. So verwirklichen sich noch die meisten jungen Familien. Seit einiger Zeit gibt es jedoch
einen neuen Trend: das Wohnen in einer Gemeinschaft in der Stadt. Hier finden sich Menschen
zusammen, die das selbe Ziel haben. Sie möchten gemeinsam wohnen und sich viele Kosten
teilen. Sie suchen sich in der Regel ein altes Mietshaus und bauen es um oder sie finden eine
Baulücke und planen ein neues Mietshaus.
Ich hörte von einer Bekannten, die sich einer Baugemeinschaft angeschlossen hatte.
Verschiedene zukünftige Wohneigentümer planten gemeinsam ein Wohnprojekt. Anfangs war sie
begeistert, später dann etwas verstimmt. Was war passiert? Man konnte sich nicht einigen und
hatte nicht alle Wohneinheiten an den Mann bzw. die Frau bringen können. Dieses Projekt wurde
also erstmal auf Eis gelegt. Schade eigentlich, denn alle Beteiligten hatten schon viel Zeit und
Geld investiert. Ist Hausbauen also doch Glückssache?
Die Erfahrungen von Architekten zeigen, dass sich Paare häufig kurz nach dem Hausbau oder
dem Umzug in eine andere Wohnung nichts mehr zu sagen haben und sich alsbald trennen.
Warum ist das so? Ein Haus wird erst zu einem Zuhause, wenn es bestimmten Werten entspricht.
Die Werte Sicherheit, Geborgenheit, Wohlstand und Nachhaltigkeit sind wichtig fürs Wohlbefinden.
Wenn wir hier unterschiedliche Sprachen sprechen, dann reden wir aneinander vorbei und früher
oder später fühlt einer sich nicht mehr wohl.
Haus bauen im üblichen Sinne befasst sich meist nur
mit der Jagd nach günstigen Baustoffen. Uns treibt der Gedanke: „Wie viel Haus kann ich für mein
Geld bekommen?“. Jedoch kommt mehr und mehr auch die persönliche Zufriedenheit und das
Thema Gesundheit beim Bauen und Wohnen in den Fokus. Bauen ist nicht banal und die
Wohnung hat doch einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Wir wollen es anders machen, sagte ich zu Tom. Wir wollen uns gut vorbereiten und genau wissen,
was wir wollen. Das ist für jeden Einzelnen schon nicht so leicht. Wer sagt mir denn, ob ich mich in
diesem oder jenem Haus auch wohl fühlen werde? Das kann ich doch erst sagen, wenn ich das
Haus sehe und mit all meinen Sinnen wahrnehme. Ich brauche es konkret, stelle ich fest.
Es gibt Unterstützung zu diesem Thema! „Raum und Kontur“ aus Berlin bietet einen
WohnWorkshop an, der sich mit den Fragen nach den Wohnbedürfnissen und der
Wohngesundheit beschäftigt. Hier kann sich jeder Teilnehmer auf die eigene Suche nach seiner
Wohnvision machen und sich unter Anleitung einer erfahrenen Architektin ein Wohnkonzept
erstellen. Damit können Sie dann zum Architekten Ihrer Wahl gehen und mit ihm zusammen Ihre
Traumwohnung oder Ihr Traumhaus umsetzen. Der Vorteil ist, Sie wissen was sie wollen. Das
heißt auch, dass Ihr Architekt nicht so viele Entwürfe erstellen muss, weil Sie schon genau
wissen, was Sie wollen. Hier haben sie also schon mal Kosten gespart!
Raum und Kontur • Andrea Rehberg • www.raumundkontur.de • 030 20203565






