Grundsätze des Geschäftsbetriebes:
1. Die Wirtschaftlichkeit der Genossenschaft muss stets gewährleistet sein - aber die Miete muss auch für alle Bewohner bezahlbar bleiben.
2. Jedes neue Vorhaben muss in sich wirtschaftlich sein. Die Genossenschaft ist Know-how-Geber und stellt ihre Bonität zur Verfügung. So fungiert sie als Dachgenossenschaft für Wohnprojekte, die sich in der Rechtsform der Genossenschaft organisieren wollen.
3. Die „Bremer Höhe“ eG leistet Hilfe bei der Beantragung von Wohngeld oder bei der Übernahme der Miete durch das Sozialamt. Auch einkommensschwachen Haushalten soll die Mitgliedschaft möglich sein. Deshalb können die Anteile im Bedarfsfall in Raten gezahlt werden.
4. Das Wohnumfeld wird gemeinsamgestaltet und genutzt. Die Höfe bieten Begegnungsmöglichkeiten für die Generationen. Von den Bewohnern vorgeschlagene Aktivitäten, wie Kindersommerkino, Hoffeste, Arbeitseinsätze usw. werden von der Genossenschaft gefördert und mit organisiert.
5. Die Genossenschaft engagiert sich für Senioren,die auf eine selbstständige Lebensweise in der Innenstadt setzen.
6. Genossenschaftsmitglieder sollen ihre Wohnbedürfnisse auch bei Änderung persönlicher Lebensverhältnisse befriedigen können. Erst Lehrling oder Student, dann Familiengründung, danach zurück zum Zweipersonenhaushalt und später eventuell seniorengerechtes Wohnen - alles soll innerhalb der Genossenschaft machbar sein. Schon jetzt sind 2/3 aller Umzüge Wohnraumwechsel von bereits bei uns lebenden Mitgliedern.
7. Die wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten der Genossenschaft werden den Mitgliedern regelmäßig transparent gemacht.